Maxines geräucherter Yukon Keta-Wildlachs - Fish Tales
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Maxines geräucherter Yukon Keta-Wildlachs

Der wilde Ketalachs (Oncorhynchus keta) gehört zu den fünf bedeutendsten Lachsarten und kann bis zu 100 cm lang werden. Der Ketalachs ist ein anadromer Fisch, ein Wanderfisch – das bedeutet, dass er vom Meer aus in den Fluss wandert, um zu laichen. Die Lachse schwimmen bei ihrer Wanderung gegen den Strom, was sehr anstrengend ist. Darum fressen sie sich zuvor genügend Vorrat an und nehmen dabei viel Plankton, Insekten und Rippenquallen zu sich. Maxine und ihre Kollegen fischen in Alaska vor der Küste von Emmonak im Yukon River auf Ketalachse – denn dort ist der Fischbestand gesund. Das Fleisch des Ketalachses hat eine etwas blasse Farbe, aber das sagt nichts über den Geschmack aus, denn der ist hervorragend. Außerdem verfügt das Fleisch des Ketalachses im Vergleich zu allen anderen Lachsarten über den höchsten Gehalt an Omega-3-Fettsäuren.

  • Gefangen im Yukon River, Alaska
  • Garantiert nachhaltiger Fang (MSC-zertifiziert)
  • Das Fleisch des Ketalachses hat im Vergleich zu allen anderen Lachsarten den höchsten Gehalt an Omega-3-Fettsäuren.

50 g Nettogewicht

Fragen? Die beantworten wir euch gerne. Sendet uns eine Email an info@fish-tales.com.

Herkunft

Fangmethode

„Treibende Kiemennetze“

Maxine und ihre Kollegen – die Fischer vom Volk der Yup’ik Eskimos – fischen mit treibenden Kiemennetzen auf wilden Ketalachs. Das Fischen mit treibenden Kiemennetzen ist eine verantwortungsvolle Fangmethode, bei der das Netz von einem kleinen Boot, einem Skiff, in einer Flussmündung ins Wasser gehängt wird und eine Art kleine Mauer bildet, die sich mit der Strömung des Wassers bewegt. Die Lachse schwimmen gegen diese weiche Mauer und bleiben somit im Netz hängen. Nach etwa 20 Minuten werden die Netze wieder eingeholt.

Die Fangmethode mit treibenden Kiemennetzen ist ausgesprochen selektiv, weil kleine Jungfische ungehindert durch die großen Maschen schwimmen können. Um gezielt auf Ketalachs zu fischen, platzieren Maxine und ihre Kollegen ihre Netze an speziellen Stellen und in bestimmter Tiefe. Dadurch wird der Beifang auf ein Minimum begrenzt und die Natur sowie andere Flussbewohner werden geschont.

Die Gemeinschaft von Maxine fischt lediglich von Ende Juni bis Mitte August und lässt die Fischbestände das restliche Jahr über komplett in Ruhe. Daneben werden die Fischbestände von Alaskas Regierung, insbesondere dem Alaska Department of Fish and Game, kontinuierlich überwacht. Die Regierung verfolgt eine sehr fortschrittliche und strenge Politik für die Bewirtschaftung und den Schutz ihrer Gewässer. Auf Basis der gesammelten Daten und Informationen wird festgelegt, wann der Fluss für die Fischer zugänglich ist. So wird sichergestellt, dass weiterhin genügend paarungsfähige Lachse in den Flüssen schwimmen und sich ungehindert vermehren können.

Indem sie selektiv fischen und sich genau an die Fangquoten halten, sorgen Maxine und ihre Kollegen dafür, dass der Fischbestand langfristig gesund bleibt. Sie fangen bewusst nicht mehr, als für die Fischbestände gesund ist.

Fischer

Maxine

Zusammenarbeit

Fish Tales arbeitet intensiv und langfristig mit Maxine und ihrer Fischergemeinschaft zusammen. Im Jahr 2002 wurde Kwik’Pak Fisheries in Emmonak als lokales Unternehmen für die Fischverarbeitung gegründet, das sowohl für den Schutz des Lachsbestandes als auch für die Gemeinschaft der Yup’ik Eskimos sorgt.

Kwik’Pak liefert einen wichtigen Beitrag für die lokale Wirtschaft, denn das Unternehmen fördert die Schaffung von Arbeitsplätzen, Ausbildung und andere Möglichkeiten zur Weiterbildung. Fish Tales arbeitet eng mit Kwik’Pak und den Fischern zusammen, damit sich das Volk der Yup’ik Eskimos weiter entwickeln kann. Auf diese Weise sorgen wir dafür, dass die Fischer ein festes Einkommen haben und wir erzählen stolz und mit Begeisterung ihre spannenden Geschichten. So können sie weiterhin auf ihre eigene, verantwortungsvolle Weise fischen und wir helfen dabei, ihre Existenz langfristig zu sichern. Fish Tales sorgt dafür, dass Maxine und ihre Kollegen noch besser von den Fischen in „ihrem“ Fluss leben können!