Tradition und Zukunft vereint in einem Fisch

Facts & figures

Weißer Thun
150-175 Fischer
1985
San Diego, Kalifornien (VS)
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San Diego

Vor der Küste des sonnigen Südwestens von Amerika wimmelt es nahezu von Thunfisch. Und trotzdem gilt: Wetter, Wind und Wasser bestimmen den Fang. Daher durchforsten die einheimischen Fischer das Wasser jeden Tag auf der Suche nach einer Thunfischschule.

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Der Thunfischfischer Jack ist einer der Gründer der American Albacore Fishing Association (AAFA), einer Fischereiorganisation für und von amerikanischen Fischern, die seit Jahren für einen fairen Thunfischfang kämpfen. Im Jahr 2007 erhielt die AAFA als weltweit erste Organisation für nachhaltigen Thunfischfang das MSC-Zertifikat. Dies spiegelt sich in der traditionellen Art und Weise wieder, in der Jack und seine Männer fischen: mit einer Angelrute und einer Leine. Diese benutzen sie, um die Fische einzeln aus dem Meer zu fischen.

Fangmethode

Jack und seine Männer fischen mit Angelrute und Leine. Hierfür binden sie sich vor dem Start mit einem Seil um die Taille an das Boot, damit sie beim Fischen nicht über Bord gehen.

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Sobald die Fischer einen Thunfischschwarm entdecken, werfen sie kleine Fische als Köder über Bord. Das hilft, die Aufmerksamkeit des Thunfischs auf sich zu ziehen – und ihn letztendlich auch zu fangen. Das Tolle ist, dass die Fischer mit dieser traditionellen Methode wirklich nur Thunfisch fangen. Von Beifang und Naturschäden ist also keine Rede.

Sonniges San Diego

Mit mehr als 1 Million Einwohnern kann man San Diego kaum als abgelegenen Angelplatz bezeichnen. Aber wenn man vom Hafen in den Pazifischen Ozean segelt, inst Zivilisation in kürzester Zeit weit entfernt. Neben Weißem Thun gibt es hier auch Rot-, Gelbflossen- und Großaugenthunfisch.

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Weißer Thun

Der Weiße Thun (auch Albacore Thunfisch genannt) hat, wie sein Name verrät, eine viel hellere Farbe als der Rest seiner Familie. Dieser Fisch wird nicht groß, aber das macht ihn in Bezug auf Nährstoffe nicht weniger gut: Da er nur Sardinen und Anchovis isst, ist er voll von Omega-3-Fettsäuren.

‘Technologische Entwicklungen sind nicht unbedingt gut für die Natur’

Jack fischt seit über 40 Jahren auf dem Ozean. "Mit anderen Methoden könnte ich wahrscheinlich mehr fangen, aber sie sind nicht unbedingt gut für die Natur." Ob er nach 40 Jahren keine Lust mehr auf Thunfisch hat? "Alles andere als. Ich esse Thunfisch immer noch am liebsten direkt aus der Dose! "

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