Nachhaltig ist die Norm

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Kabeljau
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2018
Patreksfjörður, Island
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Patreksfjörður

Ganz im Westen Islands liegt die kleine Stadt Patreksfjörður, in der die Natur so überwältigend ist, dass man gar nicht weiß, wo man zuerst hinschauen soll. Das Dorf ist umgeben von imposanten Klippen, Millionen Papageientauchern und einem eiskalten Meer. Hier schwimmt das Existenzrecht der Region: der Kabeljau.

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Da die gesamte Dorfgemeinschaft vom Kabeljaufang abhängig ist, ist es wichtig, dass die Fischbestände in Patreksfjörður gesund bleiben. Denn wenn zu viel gefischt wird, hat niemand einen Job. Das gilt für ganz Island – traditionell ein Fischereiland, das immer noch hauptsächlich von der Fischerei abhängig ist. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Island in Bezug auf nachhaltig gefangenen Fisch an der Spitze steht: Alle Fischereien des Landes sind MSC-zertifiziert und sowohl die Regierung als auch die Fischer legen großen Wert auf den Erhalt der biologischen Vielfalt.

Fangmethode

Die Kabeljaufischer in Island betreiben Langleinenfischerei. Das heißt, sie werfen eine lange, dünne Leine hinter ihr Boot, das Seitenleinen mit Haken und Ködern hat.

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Bei dieser Methode besteht generell das Risiko, dass sich andere Tiere als Kabeljau in den Leinen verfangen. MSC-zertifizierte Langleinenfischereien verhindern dies unter anderem, indem sie die Leinen beschweren, mit einer Art „Vogelscheuchenschnur“ arbeiten, um Seevögel fernzuhalten, und / oder nur zu bestimmten Zeiten fischen. Auf diese Weise verhindern sie die Interaktion mit anderen Tieren.

Der weite Westen

Patreksfjörður ist ein kleines Fischerdorf mit rund 650 Einwohnern. Die felsige Küste östlich des Dorfes Látrabjarg ist bekannt für die dort lebenden großen Kolonien von Papageientauchern und anderen Seevögeln. Ein Stück weiter liegt Bjargtangar, der westlichste Punkt Islands und Europas.

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Kabeljau

Der isländische Kabeljau gilt als einer der besten der Welt. Das liegt daran, dass er überdurchschnittlich groß ist, klares weißes Fischfleisch und eine schöne feste Struktur hat. Ein echter Alleskönner also für die Küche!

‘Meine Familie macht mich am glücklichsten’

Der Kabeljaufischer Thorsteinn fährt etwa 200 Tage im Jahr zur See. Das macht die Freizeit mit seiner Familie für ihn besonders wertvoll: "Ich freue mich, dass mein Sohn sich auch für das Angeln interessiert und es genauso genießt wie ich. Ich hoffe, ich kann durch ihn das Kabeljaufischen an die nächste Generation weitergeben."

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