Renaturierung mit Fischern in Bitung

In Bitung arbeiten wir mit Fischern zusammen, die Skipjack-Thunfisch einzeln fangen. Und weil dieser Thunfisch Fair Trade-zertifiziert ist, fließt auch eine Prämie zurück an ihre Gemeinschaft. Diesmal haben sich die Fischer für ein Projekt an Land entschieden: das Pflanzen neuer Mangroven. So helfen sie dem Leben an der Küste und im Meer gleichermaßen voran.
Fair Trade-Prämie: Die Gemeinschaft entscheidet
Alle unsere Dosen Skipjack sind Fair Trade-zertifiziert. Was das bedeutet? Für jede Dose Fair Trade-Thunfisch, die wir kaufen, zahlen wir den Fischern zusätzlich eine Fair Trade-Prämie: zusätzliches Geld, das direkt an die Gemeinschaft geht. Und sie entscheiden selbst, was damit passiert.
Das kann zum Beispiel in bessere Einrichtungen oder Projekte für die Gemeinschaft fließen. Denk an den Essensstand, den die Mama-Mama-Gruppe Anfang dieses Jahres eröffnet hat (hier weiterlesen). Aber auch, wie in diesem Fall, in die Renaturierung.
Gemeinsam mit unserem Fair Trade-Partner AP2HI haben sich Fischer aus Bitung deshalb ans Werk gemacht und neue Mangroven gepflanzt.
Eine Kinderstube für das Leben im Meer
Mangroven wachsen entlang tropischer Küsten, genau an der Grenze zwischen Land und Meer. Dort bilden sie einen natürlichen Schutz vor unter anderem Erosion und Überschwemmungen.
Aber auch unter Wasser sind sie wichtig. Zwischen ihren Wurzeln finden junge Fische Schutz und Nahrung, bevor sie weiter hinaus in den Ozean ziehen.
Auch Fischarten, die später als Köderfisch für die Thunfischerei wichtig sind, wachsen hier auf.
Indem sie Mangroven wiederherstellen, investieren die Fischer also in die Natur rund um ihre eigene Gemeinschaft und in das Leben im Meer, von dem ihre Fischerei abhängt. Die Fischer, die an diesem Projekt teilnehmen, fangen nämlich alle Thunfisch auf den Booten, mit denen wir in Bitung zusammenarbeiten.
So schließt sich der Kreis.





